publié le jeudi 28 février 2008
Die Schweizer bei der Arbeit:
Glücklich, aber … müde
Laut der letzten europäischen Umfrage über Arbeitsbedingungen ist eine grosse Mehrheit der Schweizer zufrieden, ja sehr zufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen. Die Arbeit kann eine Ressource für Zufriedenheit und Wohlbefinden sein, sie kann aber auch physische und psychische Erschöpfung erzeugen, werden doch in neueren Felduntersuchungen vermehrt dafür sprechende Symptome aufgedeckt.
Muss das stete Streben nach Exzellenz, Innovation, Qualität und Effizienz in den Betrieben zur Erschöpfung führen? Die Forderungen des Berufsalltages nehmen an Intensität und Frequenz zu. Wird nicht Rücksicht genommen auf den chrono-biologischen Rhythmus kann ein anhaltender Müdigkeitszustand resultieren. Dieser zeigt sich in verschiedenen Formen; von der körperlichen Müdigkeit über die Ermattung bis zur Depression. Dauert ein solcher Zustand an, so kann das zu einer Degradation des Soziallebens und der Arbeitsmotivation und schlussendlich zur Krankheit führen. Nehmen wir uns die Zeit um über Müdigkeit und die Gestaltung des Ausruhens nachzudenken in dieser sich ständig fortbewegenden Welt.
Das Ziel dieser Veranstaltung ist über Ursachen und Auswirkungen der Müdigkeit bei und durch die Arbeit und deren Auswirkungen auf Betriebe und Gesellschaft nachzudenken. Zusätzlich sollen Lösungsansätze entworfen werden, die im betrieblichen Management und Alltag umgesetzt werden können, damit die Arbeit als Ressource für Zufriedenheit und Wohlbefinden zum Tragen kommen kann.
Nach „arbeitsassozierte Gesundheitstörungen“ in 2004 und „Exclure / Inclure: Umgang mit chronischen Gesundheitsproblemen am Arbeitsplatz“ in 2006, der 3. schweizerischer Kongress in der Reihe „Gesundheit in der Arbeitswelt“ behandelt dieses Jahr die Gründe und Konsequenzen der Müdigkeit der Schweizer bei und durch die Arbeit.


